Regionalratsfraktion zu Besuch in Weeze

Die FDP/FW-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf und die Fraktionsvorsitzenden der FDP- und der Vereinigte Wählergemeinschaft im Kreis Kleve waren zu Gast im Flughafen Weeze.

Auf einer spannenden Bustour entlang des Flughafengeländes erfuhren wir viel über die Geschichte des Flughafens als Militärflughafen und bekamen von dem Geschäftsführer des Flughafens Herrn Dr. Sebastian Papst (Geschäftsführer Flughafen Niederrhein GmbH) einen Überblick über den heutigen Betrieb des Flughafens, wie sich der Flughafen in Zukunft aufstellt und darüber, wie es dem privaten Flughafenbetrieb gelingt, profitabel zu wirtschaften. Das gelingt auf drei Säulen: den Flugbetrieb, der in diesem Jahr (2024) 1,8 Mio. Passagiere erwartet, die Vermarktung der Immobilien auf dem Gelände und die Musikfestivals, die mit den Jahren immer größer und beliebter geworden sind. Eines der Highlights auf dem Flughafengelände  ist das Festival Parookaville,

Bis vor 22 Jahren war der Flughafen ein britischer Militärflughafen.  Nach dem Abzug der Briten stand der Flughafen und das Gelände einige Zeit leer bis sich niederländische Investoren entschlossen, die riesige Immobilie zu erwerben und zu einem zivilen Flughafen mit einem Gewerbegebiet zu entwickeln. Der Flughafen ist bis heute weit überwiegend im privaten Eigentum.

 

Vor Ort Termin in Remscheid

Die Fraktionen von CDU und FDP/FW im Regionalrat Düsseldorf haben sich im November ein Bild von der Örtlichkeit an der Burger Straße in Remscheid gemacht. Die Stadt Remscheid plant dort die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes an der Burger Str.

Diese Fläche ist aber im Regionalplan als Gewerbliche Industriefläche ausgewiesen. Der Regionalplan müsste an dieser Stelle geändert werden. Darüber entscheidet der Regionalrat.

Wie der Technische Beigeordnete Peter Heinze erläutert, will die Verwaltung ein Einzelhandelsgutachten erarbeiten, um nachzuweisen, dass ein weiterer Discounter an der Burger Straße andere Versorgungsbereiche im Stadtgebiet nicht beeinträchtigt. Stimmt der Regionalrat bei der Bezirksregierung in Düsseldorf einer Änderung des Regionalplans zu, könne das notwendige Bebauungsplanverfahren anlaufen.

Fraktionen von CDU und FDP/FW beantragen, Bericht über die Gas- und Strominfrastruktur (Transportleitungen) im Regierungsbezirk Düsseldorf

Das Rheinische Revier galt bisher als Lieferant von Energie auf Basis der Verstromung von Braunkohle aus lokalen Tagebaugebieten. Im RR und in den angrenzenden Gebieten Nordrhein-Westfalens ist deshalb überproportional viel energieintensive Industrie anzufinden. Die Herausforderungen für die Zeit nach der Kohleverstromung besteht unter anderem in der Sicherstellung der Energieversorgung der lokalen Industrien. Allein durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien und die Elektrifizierung von Energieanwendungen kann der Wegfall der fossilen Energieträger voraussichtlich nicht kompensiert werden. Im Hinblick auf die Diversifikation und Sicherstellung der Energieversorgung ist die Integration von H2 in das Energiesystem dabei ein zentraler Baustein der Energiewende.

In der 2020 veröffentlichten H2-Roadmap Nordrhein-Westfalen werden Zielsetzungen für den Aufbau einer H2-Wirtschaft formuliert. Diese beinhalten unter anderem den Aufbau übergreifender H2- Mobilitätsanwendungen sowie die Versorgung NRWs mit H2 durch regionale Elektrolysekapazitäten und ein Pipelinenetz. (MWIKE NRW 2020). Wir möchten daher gerne einen Bericht über den von den
Fernleitungsbetreibern der Bundesregierung vorgelegten Planungsstand zum Wasserstoff-Kernnetz, das vorhandene (Gas-)Pipelinenetz und dessen Umrüstungsfähigkeit und -notwendigkeit sowie den Ausbaubedarf der Pipelines im Hinblick auf künftige H2-Bedarfe.

Der angeforderte Bericht  soll auch über den Planungsstand zum Wasserstoff-Kernnetz insgesamt und unter besonderer Betrachtung des Planungsraum Düsseldorf erfolgen. Dabei soll darauf eingegangen werden, inwieweit Standorte der energieintensiven Industrie angebunden sind.

Müll macht Mobil – Besuch bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal

Unter dem Motto „Müll macht mobil“ produziert die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) Wuppertal Wasserstoff für den Einsatz in den Linienbussen der Stadt Wuppertal. Der Strom für die zur Wasserstoffproduktion notwendige Elektrolyse stammt dabei aus dem kommunalen Müllheizkraftwerk. Dort steht auch die dazugehörige Wasserstofftankstelle, die mittlerweile auch andere städtische Fahrzeuge nutzen, darunter Müllwagen.

Mobilität der dritten Dimension: Urban Air Mobility für Zukunftsbild Flughäfen

Flugtaxen sind eine vielversprechende technische Innovation, haben das Potenzial, innovative Geschäftsmodelle mit einem zukunftsorientieren Mobilitätsangebot zu verbinden und zu ergänzen. Die CDU/FDP-Koalition hat die NRW-Landesregierung beauftragt, Nordrhein-Westfalen zu einer echten Regional Air Mobility Region zu entwickeln. Dafür sollen mögliche Infrastrukturförderungen sondiert und genutzt werden. Gerade in unserer dichtbesiedelten Region mit vielen Verkehrsbeziehungen werden Flugtaxen eine Chance für die Regionalflughäfen wie in Weeze sein.

Hier geht es zum Antrag von CDU und FDP.