FDP-Fraktion zum Austausch in Nimwegen

In voller Stärke hat die FDP-Fraktion im Regionalrat Düsseldorf an einem „Meinungsaustausch mit der Stadsregion Arnhem/Nijmegen über grenzüberschreitende Entwicklungen und Kooperationsmöglichkeiten“ am 27. Oktober 2010 in Nimwegen teilgenommen.

Nach einer Stadtführung durch Nimwegen standen zahlreiche Vorträge auf dem Programm:

– Die Kernaussagen der Verflechtungsstudie Rot 8
Helmut Hardt, StadtUmBau GmbH, Kevelaer

– Die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus Sicht der Stadsregio Arnhem Nijmegen mit Beispielen
Jaap Modder, Vorsitzender des Verwaltungsvorstandes der Stadsregio

– Bilingualität – euregionale Software für euregionales Zusammenleben
Günter Steins, Bürgermeister der Gemeinde Kranenburg

– Die Zusammenarbeit der Hochschule Rhein-Waal mit den niederländischen Hochschulen
Prof. Dr. Marie-Louise Klotz, Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Kleve

– Emmerich am Rhein und Montferland als grenzüberschreitender Logistik- und Gewerbestandort
Johannes Diks, Bürgermeister der Stadt Emmerich am Rhein
Ina Leppink-Schuitema ,Bürgermeister Gemeente Montferland

– Die Bedeutung des Airport Weeze für die Wirtschaftsentwicklung in der Stadsregio Arnhem Nijmegen
Gert-Jan Oplaat, Vorsitzender Kamer van Koophandel Centraal Gelderland

-„Regionalplan und Regionalentwicklung – was gibt es Neues?“
Holger Olbrich, Leiter der Abteilung Regionale Entwicklung bei der Bezirksregierung Düsseldorf

„Der Austausch hat noch einmal in Erinnerung gerufen, dass der Niederrhein und insbesondere der Klreis Kleve nicht als ländliche Region am Rande Nordrhein-Westfalens liegt, sondern in zentraler Lage zwischen den Ballungsräumen des Ruhrgebietes und der Niederlande“, so FDP-Fraktionschef Otto Laakmann (Moers). „Dies muss zukünftig bei der Regionalplanung stärker berücksichtigt werden. Hinter der niederländischen Grenze liegt kein weißer Fleck, sondern ein auch für die deutschen Städte hoch interessanter Wirtschafts- und Lebensraum.“

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